Noch keine Klarheit

Stirnrunzeln bei den TSG-Verantwortlichen. Die Backnanger Ringer sind wiederholt Bezirksliga-Meister. Zusammen mit dem Partnerverein als Kampfgemeinschaft KG Benningen II/Backnang. Nun wird es aber kompliziert. Eigentlich wollen die Vereinsverantwortlichen den Sprung in die Landesklasse wagen.

Was man so gar nicht einkalkuliert hatte ist der Abstieg des RSV Benningen I von der Landesliga in just diese Liga, in die Team II“ nun aufsteigen will. Laut Statuten des Deutschen Ringerbundes können zwei Mannschaften eines Vereins nicht in der gleichen Liga kämpfen (Ausnahme: Bezirksliga). Im Sonderfall „Backnang“ sind es jedoch nicht Mannschaften des gleichen Vereins (sondern auch eine Kampfgemeinschaft).

Zudem plant der Württembergische Ringerverband eine Liga-Reform. Die Landesklasse soll in zwei regionale Gruppen mit je 7 Mannschaften aufgeteilt werden. Demnach könnten sich Team 1 und 2 aus dem Weg gehen.
Durch die neue Ligaeinteilung muss von bisher 9 auf 14 Mannschaften aufgestockt werden. Nicht jeder Bezirksligist ist mit dem „Zwangsaufstieg“ als Zweit- oder gar Drittplatzierter einverstanden

Folgende Konstellationen sind denkbar:

  • Die KG Benningen II/Backnang kann aufsteigen und ringt zusammen mit dem RSV Benningen in der gleichen Landesklasse (Nord)
  • Die KG Benningen II/Backnang kann aufsteigen, kämpft aber in der anderen Landesklasse (Süd)
  • Die KG Benningen II/Backnang kann nicht aufsteigen. Dann ist zu prüfen, ob die TSG Backnang mit einer eigenen Mannschaft das Aufstiegsrecht wahrnehmen darf
  • Die KG Benningen II/Backnang kann nicht aufsteigen und verbleibt in der Bezirksliga

Die Vereine Benningen und Backnang möchten die erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen auf jeden Fall fortsetzen. Daher soll 2026 auf jeden Fall eine weitere Mannschaft angemeldet werden, die dann in einer der drei Bezirksligen antreten wird.
Der Ringerverband sieht das aktuell aber „kritisch“. Eine Entscheidung wird noch vor Ablauf des Monats erwartet.