Es ist nun entschieden. Die TSG Backnang packt die Chance beim Schopf und nimmt das Aufstiegsrecht in die Landesklasse war. Nach langen Diskussionen mit dem Ringerverband gab es keine Möglichkeit, die bis dato gute Zusammenarbeit mit dem Partnerverein RSV Benningen fortzuführen. Die Kampfgemeinschaft muss aufgelöst werden. Das Bedauern beide Vereine.
Damit müssen die sportlichen Leiter früher als gedacht umplanen. Beide Vereine melden jeweils noch eine eigene zweite Mannschaft in der Bezirksliga. Die Backnanger Bären bekommen nun in den nächsten Wochen einiges an Arbeit. In der Kampfgemeinschaft stellte Benningen insbesondere viele Athleten in den leichten Gewichtsklassen und im Schwergewicht. Das genau sind aktuell noch die Problemstellen in Backnang. Erfreulich ist daher, dass Marvin Kurz nach seiner langwierigen Knieverletzung wieder fit ist. Evtl. helfen Teamchef Joachim Krohlas seine guten Kontakte, um per Leihvertrag noch Sportler zu verpflichten. Ansonsten ist der Kader in der Breite ausreichend bestückt.
In der Landesklasse wird es durch eine Ligareform zwei Gruppen mit je 7 Mannschaften geben. Die genaue Einteilung ist noch nicht bekannt. Es gilt jedoch als fast sicher, dass die eine Gruppe ausschließlich aus den Reserveteams der Oberliga gebildet wird. Backnang träfe in seiner Gruppe auf folgende Gegner: TSV Köngen, KG Asperg/Kornwestheim, RSV Benningen, ASV Möckmühl, KG Faurndau/Königsbronn, KSV Musberg II.
Der Mannschaftsrat hat sich einstimmig für den Aufstieg ausgesprochen. Die Alternative mit zwei Mannschaften in der Bezirksliga an den Start zu gehen wurde verworfen. Die Mannschaft will und muss die Herausforderung annehmen.

